
Mount Moriyoshi: Die Heimat der Schneemonster
Jeden Winter wird Mount Moriyoshi in der Präfektur Akita zum Schauplatz eines Naturphänomens, das in ganz Japan nur an drei Orten vorkommt.
Im entlegenen Iya Valley auf Shikoku wurden Flüsse traditionell mit Brücken aus Lianen überwunden: wacklige, geflochtene Konstruktionen, die regelmäßig von Hand erneuert wurden. Heute sind nur noch drei dieser Brücken übrig – Kazurabashi ist die bekannteste.
| Lage | Im westlichen Teil vom Iya Valley, Shikoku |
| Bekannt für | Jahrhunderte alte Lianenbrücke – eine von nur 3 übrigen Bauwerken |
| Wie lange bleiben? | 30 Minuten |
| Anreise | Per Auto, als Teil eines Aufenthalts im Iya Valley |
| Top-Highlights | Einmal über die wacklige Brücke zu laufen |
Lianenbrücken haben im Iya Valley eine jahrhundertealte Tradition. Man sagt, dass die ersten dieser Brücken bereits gegen Ende des 12. Jahrhunderts von Siedlern des Heike-Clans errichtet wurden, nachdem diese aufgrund eines verlorenen Krieges in das entlegene Tal auf Shikoku flohen. Einst gab es 13 solcher Lianenbrücken im Iya Valley, die den Fluss überquerten, welcher durch das Tal verläuft. Heute sind es nur noch drei – am bekanntesten ist Kazurabashi.
Kazurabashi ist stolze 45 Meter lang und überquert den Fluss in einer Höhe von 14 Metern – wenn man draufsteht, hofft man, dass die Lianen noch stabil sind. Grund zur Sorge gibt es aber nicht: Die Lianenbrücke wird alle drei Jahre komplett erneuert. Außerdem sind heutzutage Stahlseile in die Konstruktion mit eingeflochten – ein Luxus, den die Talbewohner vor 800 Jahren noch nicht hatten.
Wenn du Kazurabashi überqueren möchtest, kostet dich das 550 Yen Eintritt. Du kannst die Brücke nur in eine Richtung überqueren. Der Rest des kurzen Rundwegs führt dich am anderen Flussufer entlang und über eine moderne Brücke zurück auf die Startseite. Viel Zeit verbringst du auf Kazurabashi daher nicht – bei uns waren es etwa 30 Minuten. Wenn du aber ohnehin einen Abstecher ins Iya Valley planst (Mietwagen empfohlen), lohnt sich der Besuch aber allemal.
Neben Mount Tsurugi kann ich dir die folgenden Ziele im Iya Valley empfehlen.
Kazurabashi liegt im westlichen Teil des Iya Valley, einem abgelegenen Tal auf Shikoku.

Jeden Winter wird Mount Moriyoshi in der Präfektur Akita zum Schauplatz eines Naturphänomens, das in ganz Japan nur an drei Orten vorkommt.

Tief in Nordwestjapan liegt der Tazawa-See – ein Top-Ziel für einen winterlichen Abstecher von Akita oder Morioka und mit weiteren Attraktionen in der Nähe, die in Japan ganz selten sind.

Nyuto Onsen ist seit über 300 Jahren für seine heißen Quellen bekannt. Probiere auf einem Tagesausflug die Onsen im Dorf aus oder übernachte in einem der traditionellen Ryokan.

2011 geschah in Fukushima die größte nukleare Katastrophe seit Chernobyl. Besuche das Kraftwerk auf einer geführten Tour und erfahre mehr über das Unglück und den Wiederaufbau.
Hi, ich bin Fabian und ich reise gerne. WOW! Überraschend, oder? Außerdem bin ich der Mann hinter Nihonestly, selbstständiger Marketingberater, Teilzeit-DJ und fotografiere gerne, aber nicht immer gut. Japan war für mich Liebe auf den zweiten Blick, dafür dann aber richtig. Auf Nihonestly teile ich persönliche Erfahrungen und Tipps aus meinen Japanreisen. Der Fokus meines Blogs liegt auf den weniger bereisten Gegenden Japans. Für diese weniger bekannten Seiten und Geheimtipps Japans will ich dich begeistern, damit du sie bei deiner nächsten Japanreise vielleicht auch besuchst!
Nihonestly ist anders als andere Japan-Reiseblogs – dafür gibt es 3 Gründe:
Nihonestly ist der richtige Blog für alle, die auf ihrer Japanreise einen oder zwei besondere Stops machen möchten und Inspiration dafür suchen. Ganz gleich, ob du einen 2-Wochen-Trip von Tokio nach Kyoto und zurück planst oder in 4 Wochen den Großteil Japans abdecken willst – wenn du noch auf der Suche nach einem weiteren Highlight für deine Reiseroute bist, dann bist du auf Nihonestly richtig. Ich hoffe, du findest hier, was du suchst!